Spider Solitär 3 Farben — Kostenloses Online-Kartenspiel

Quick Facts
Decks
2 (104 Karten)
Farben
3 (Pik, Herz, Karo)
Tableau
10 Spalten
Fundamente
8 (König → Ass)
Nachziehrunden
5 × 10 Karten
Gewinnquote
~40–50 % lösbar
Schwierigkeit
Fortgeschritten
Spieldauer
15–25 Minuten

Spider Solitär mit 3 Farben ist die Brücke zwischen solidem Können und echter Meisterschaft. Gespielt wird kostenlos direkt hier im Browser — ohne Download, ohne Anmeldung. Wer von der 2-Farben-Stufe kommt, merkt den Unterschied sofort: Mit Karo als dritter Familie neben Pik und Herz entstehen gemischte Reihen fast von selbst, und jede Spalte kann binnen weniger Züge zu einem Geflecht werden, das sich nicht mehr entwirren lässt. Genau diese Spannung macht die Variante zum idealen Prüfstand — streng genug, um Disziplin zu erzwingen, großzügig genug, um etwa jede zweite Partie gewinnbar zu halten.

Was ist Spider Solitär mit 3 Farben?

Die fortgeschrittene Spider-Variante: zwei gemischte Decks, aber nur drei Farben — Pik, Herz und Karo — auf zehn Spalten, insgesamt 104 Karten. Ziel ist wie immer, acht vollständige Reihen vom König bis zum Ass zu bauen, jede in einer einzigen Farbe. Die Kernregel bleibt: Jede Karte darf auf eine im Wert nächsthöhere gelegt werden, doch nur Reihen derselben Farbe lassen sich am Stück bewegen und abschließen.

Ein Rechendetail mit Spielwirkung: 104 Karten lassen sich nicht durch drei teilen, eine Farbe ist also häufiger vertreten. Diese Asymmetrie ist kein Makel, sondern ein Hinweis — die reichliche Familie ist die beste Kandidatin für Ihre ehrgeizigsten Reihen.

So wird gespielt — Die kompletten Regeln

Aufbau und Verteilung

Zu Beginn liegen 54 Karten auf zehn Spalten: je sechs in den ersten vier, je fünf in den übrigen sechs — nur die oberste Karte jeder Spalte ist aufgedeckt. Die restlichen 50 Karten bilden den Talon, aus dem fünfmal nachgezogen wird; jede Runde legt eine offene Karte auf jede Spalte.

Ziel

Acht vollständige Reihen König→Ass in je einer Farbe bilden. Jede fertige Reihe verlässt das Tableau; ist der Tisch leer, ist die Partie gewonnen.

Erlaubte Züge

Einzelkarten dürfen auf jede im Wert nächsthöhere Karte gelegt werden, unabhängig von der Farbe. Kartengruppen wandern nur gemeinsam, wenn sie eine gleichfarbige Reihe bilden. Leere Spalten nehmen jede Karte oder Gruppe auf. Beim Talon gilt doppelte Vorsicht: Nachziehen ist mit leeren Spalten nicht erlaubt — und jede Runde begräbt Ihre Arbeit unter zehn neuen Karten.

Strategie für die 3-Farben-Stufe

1. Auf die häufige Farbe setzen

Erkennen Sie früh, welche Familie öfter auftaucht, und geben Sie ihr die Überholspur: Dort entsteht Ihre erste komplette Reihe am wahrscheinlichsten. Die anderen beiden Familien werden verwaltet — die häufige wird kultiviert.

2. Zwei Baustellen, eine Abstellkammer

Bei drei Farben bleibt kein Tisch überall sauber. Reservieren Sie zwei Spalten für reine Reihen und akzeptieren Sie eine Spalte als Abstellkammer für erzwungene Mischablagen: Konzentriertes Chaos lässt sich aufräumen, verteiltes nicht.

3. Leere Spalten sind hart verdient — und doppelt wertvoll

Eine Spalte freizuräumen kostet hier mehr Mühe als bei 2 Farben, und genau deshalb ist sie mehr wert: Parkplatz, Brücke und Operationssaal zugleich. Bevor Sie sie belegen, fragen Sie sich, welche Reihe dadurch besser wird.

4. So spät wie möglich nachziehen

Jede Talon-Runde erschüttert alle zehn Spalten gleichzeitig. Schöpfen Sie erst alle sinnvollen Züge aus und bringen Sie Ihre Reihen in Deckung: Nachschub auf einen geordneten Tisch ist Versorgung — auf einen chaotischen ein Urteil.

5. Nur mit Rückfahrkarte abreißen

Eine reine Reihe aufzubrechen, um eine begrabene Karte zu befreien, ist legitim — sofern der Wiederaufbau schon geplant ist. Bei 3 Farben sind Flickgelegenheiten selten: Jeder planlose Abriss wird schnell endgültig.

6. Vom 2-Farben-Spiel kommend: Reflexe neu justieren

Der typische Umsteigerfehler ist, Karo als „Farbe zweiter Klasse" zu behandeln. Geben Sie der dritten Familie von Anfang an eine eigene Zielspalte — und rechnen Sie damit, dass „fast richtige" Züge hier doppelt kosten.

Gewinnquoten und Schwierigkeit

So ordnet sich die 3-Farben-Stufe in die Spider-Familie ein (bei konzentriertem Spiel):

VarianteFarbenUngefähre Gewinnquote
Spider 1 Farbe180–90 %
Spider 2 Farben255–65 %
Spider 3 Farben340–50 %
Spider 4 Farben425–35 %

Mit dem unbegrenzten Rückgängig der Online-Version ist rund jede zweite Verteilung zu schaffen. Die asymmetrische Farbverteilung hilft dabei sogar: Die häufige Familie bietet einen stabileren Weg zur fertigen Reihe, als es bei vier gleich seltenen Farben je möglich wäre.

Die häufigsten Fehler bei 3 Farben

Zu früh nachziehen. Der Klassiker auf jeder Spider-Stufe, hier mit Aufschlag: Zehn neue Karten aus drei Familien verwandeln einen unvorbereiteten Tisch in zwei Runden in ein unlösbares Geflecht.

Alle Farben gleich behandeln. Sie sind nicht gleich — eine kommt öfter vor. Wer seine Kräfte drittelt, endet mit drei halben Reihen. Halbe Reihen räumen keinen Tisch.

Leere Spalten impulsiv füllen. Die erste unbequeme Karte dort zu parken, verschafft eine Sekunde Luft und kostet zehn Runden Spielraum. Erst entscheiden, welche Reihe davon profitiert — dann belegen.

Mischablagen ohne Ausweg stapeln. Eine Karo-9 auf eine Pik-10 zu legen ist erlaubt und manchmal nötig — aber jede Mischablage ist ein Kredit. Ohne Tilgungsplan verschieben Sie das Problem nur auf einen volleren Tisch.

Verdeckte Karten ignorieren. Bei gleichwertigen Zügen decken Sie zuerst dort auf, wo die meisten Karten verdeckt liegen: Jede aufgedeckte Karte ist Information, und Information ist auf dieser Stufe einen Zug wert.

Die perfekte Brücke zur Königsklasse

Wer direkt von 2 auf 4 Farben springt, holt sich meist eine blutige Nase — das Gefälle ist brutal. Genau dafür gibt es die 3-Farben-Stufe: Sie verlangt dieselbe Farbdisziplin wie die Königsklasse, aber die häufige Farbe und die menschlichere Gewinnquote halten den Frust im Zaum. Wer hier regelmäßig gewinnt, für den wird Spider mit 4 Farben vom Bollwerk zur Bergtour.

Kostenlos online spielen — Ohne Download

Die Partie läuft vollständig im Browser — am Computer, Tablet und Handy. Nichts zu installieren, kein Konto, kein Echtgeld; unbegrenztes Rückgängig und persönliche Statistiken inklusive. Zum Auffrischen der Grundlagen empfiehlt sich die Seite zum Spider Solitär mit den Fundamenten der Familie.

Ein durchgerechnetes Beispiel

Eine typische Mittelspiel-Lage: eine Spalte ist leer, eine Herz-8 liegt unter einer Karo-5 und einer Pik-4 begraben, im Talon warten noch zwei Runden. Der Reflex sagt: Karo-5 in die leere Spalte, Pik-4 auf irgendeine 5 — und die 8 ist frei. Die bessere Frage kommt einen Zug früher: Wohin soll die Herz-8, wenn sie frei ist? Liegt nirgendwo eine Herz-9 bereit, haben Sie Ihre leere Spalte nur dafür ausgegeben, das Problem umzuziehen.

Die gewinnende Reihenfolge ist fast immer die umgekehrte: Erst das Ziel vorbereiten — eine Herz-9 nach oben bringen, notfalls um den Preis einer Mischablage anderswo —, dann den Weg öffnen und die 8 direkt an ihren Platz befördern. Gleiche Zugzahl, gegenteiliges Ergebnis: Die leere Spalte ist wieder frei, die Herz-Reihe gewachsen. Dieser Denkrhythmus — erst das Ziel, dann der Abriss — ist genau der Reflex, den die 3-Farben-Stufe für die Königsklasse antrainiert.

Trainingsplan: Fünf Partien zum Ankommen

Partie 1–2: nur beobachten. Spielen Sie ohne Siegesabsicht und stellen Sie sich eine einzige Frage: Welche Farbe ist in dieser Verteilung die häufige? Trainieren Sie, es vor dem ersten Nachziehen zu erkennen.

Partie 3: Spaltendisziplin. Legen Sie von Beginn an zwei Werkstatt-Spalten und eine Abstellkammer fest — und halten Sie die Aufteilung durch, auch wenn es wehtut. Ziel ist nicht der Sieg, sondern das Gefühl dafür, wie viel Ordnung ein Drei-Farben-Tisch verträgt.

Partie 4–5: das volle Spiel. Kombinieren Sie beides und ergänzen Sie die Spätzieh-Regel: Begründen Sie vor jedem Nachziehen — und sei es nur im Kopf —, warum wirklich kein nützlicher Zug mehr da ist. Bleibt der Tisch in Partie fünf auch nach der dritten Talon-Runde lesbar, sind Sie bereit für den Ernstfall — und der Königsklasse näher, als Sie denken.

Übrigens: Auch auf dem Handy oder Tablet spielt sich die Variante flüssig — die Karten wandern per Antippen oder Ziehen, und der Spielstand bleibt im Browser erhalten.

Woher der Name „Spider" kommt

Der Name spielt auf die acht Beine der Spinne an: Acht vollständige Reihen braucht es zum Sieg, wie acht Beine zum Netz. Populär wurde die Familie mit den Windows-Versionen der späten Neunziger, die Spider einem Massenpublikum auf den Schreibtisch legten — die 3-Farben-Stufe blieb dabei stets die Domäne derer, die das Spiel ernsthaft betreiben. Wer heute im Browser spielt, hat gegenüber damals zwei Annehmlichkeiten: unbegrenztes Rückgängig und eine Statistik, die den eigenen Fortschritt ehrlich dokumentiert.

Häufige Fragen

Mit wie vielen Farben spielt man Spider Solitär 3 Farben?

Mit drei: Pik, Herz und Karo, verteilt auf zwei Decks mit insgesamt 104 Karten. Da sich 104 nicht glatt durch drei teilen lässt, kommt eine Farbe häufiger vor als die anderen — ein Detail mit spürbaren Folgen für die Strategie.

Wie viele Partien sind gewinnbar?

Bei sorgfältigem Spiel sind etwa 40–50 % der Verteilungen lösbar. Das liegt eine Stufe unter der 2-Farben-Variante (55–65 %) und deutlich über der 4-Farben-Variante (25–35 %): Einige Niederlagen gehören schlicht dazu.

Was unterscheidet 3 Farben von 2 Farben?

Die dritte Farbfamilie: Gemischte Reihen entstehen viel häufiger, leere Spalten werden wertvoller, und jede Entscheidung wiegt schwerer. Auch die asymmetrische Farbverteilung verschiebt die Prioritäten.

Kann ich Züge rückgängig machen?

Ja, unbegrenzt und ohne Strafe. Gerade bei 3 Farben ist das ein legitimes Erkundungswerkzeug — viele Züge entpuppen sich erst zwei, drei Schritte später als Sackgasse.

Muss ich etwas herunterladen oder mich anmelden?

Nein: Spider Solitär 3 Farben läuft kostenlos direkt im Browser — am Computer, Tablet und Handy. Kein Download, kein Konto, kein Echtgeld.

Wie lange dauert eine Partie?

Im Schnitt 15–25 Minuten: länger als bei 2 Farben, weil jede Brettlage mehr Lesearbeit verlangt, aber kürzer als eine typische 4-Farben-Partie.

Mit welcher Spider-Variante sollte man anfangen?

Vom klassischen Solitär kommend: erst Spider mit 1 Farbe, dann bei stabilen Siegen die 2-Farben-Stufe, und zu 3 Farben, sobald die Farbdisziplin sitzt. Die 4 Farben zum Schluss.

Werden Punkte und Zeit gezählt?

Ja: Die Partie zählt Züge und Zeit mit, und Ihre persönlichen Statistiken — Siege, Serien, Bestzeiten — bleiben im Browser gespeichert. Für viele Spieler ist die eigene Gewinnquote bei 3 Farben die ehrlichste Fortschrittsanzeige.

Was tun, wenn gar nichts mehr geht?

Erst alle Spalten systematisch von links nach rechts absuchen — oft versteckt sich noch ein unscheinbarer Einzelzug. Dann nachziehen. Ist auch der Talon leer und kein Zug mehr möglich, ist die Partie beendet: neu geben und die Lehren mitnehmen.

Läuft das Spiel auch auf dem Handy?

Ja — die Karten wandern per Antippen oder Ziehen, im Hoch- wie im Querformat, und Spielstand samt Statistik bleiben im Browser erhalten. Computer, Tablet und Handy bieten dasselbe Spielerlebnis.

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